Lions-Adventskalender 2017 Lions-Adventskalender 2017

 

In diesem Jahr wurden für die Kalendermotive Darstellungen aus der Kirche St.Ursula in dem kleinen Ort Schnuttenbach bei Offingen ausgewählt. Dort wurden 1989 Glasfenster eingebaut, die trotz ihrer bescheidenen Größe für Kenner ein Kleinod darstellen. Zehn der Fenster stammen von Michael kampig (1948-2016). Sie zeigen Darstellungen aus der heiligen Schrift und verbreiten durch ihre warmen, leuchtenden Farben ein wunderbares Licht im Inneren des Kirchenraumes. 

Für den Adventskalender wählte Stang Motive aus dem sechsteiligen Weihnachtszyklus aus. Dabei bestand die Schwierigkeit, die quadratischen Kampig-Darstellungen in das rechteckige Format des Adventskalenders zu transformieren. Außerdem galt es, die Leuchtkraft eines Kirchenfensters in einem Aquarell zum Ausdruck zu bringen. Beides ist der Künstlerin wunderbar gelungen. 

Das erste Motiv zeigt die Heiligen Drei Könige. Prächtig gekleidet und mit der Krone auf dem Kopf kommen sie zu dem Kind in der Krippe. Der Stern weist ihnen dabei den Weg. Als königliche Geschenke haben sie Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht, die in den dargestellten kostbaren Gefäßen mit leuchtenden Edelsteinen aufbewahrt sind. Das zweite Motiv zeigt den Engel, der einem der Hirten die frohe Botschaft der Geburt Jesu verkündigt. Und auch hier strahlt im Hintergrund der Stern.

 

Mit einem Ort der Erinnerung sollen die Namen der Verstorbenen nicht in Vergessenheit geraten


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Allerheiligen ist der Tag an dem wir unserer verstorbenen Angehörigen gedenken. Allerheiligen war in der Gemeinde Gundremmingen auch der Tag, an dem der Engel am kirchlichen Friedhof feierlich eingeweiht und gesegnet wurde. 

Es ist nicht einfach, wenn die Entscheidung getroffen werden muss, ein Grab zu versetzen oder gar aufzugeben. Manchmal erinnert vielleicht noch ein kleines Grablicht im Kies an die Stelle, wo sich zuvor ein solches befand und ein Verstorbener ruht. Mit der Umgestaltung des kirchlichen Friedhofs war unserer Gemeinde eines ganz besonders wichtig: Die Namen der dort bestatteten Verstorbenen dürfen niemals verloren gehen. Jetzt soll der von dem Künstler Sándor Kecskeméti geschaffene Engel die Erinnerung an sie bewahren. Kleine Schilder, mit ihren Namen versehen und am Sockel angebracht, werden dafür sorgen, dass diese nicht in Vergessenheit geraten. Der Engel steht mit einem Fuß auf dessen oberster Stufe. Mit dem anderen hat er diese und damit das Irdische, verlassen. 

Seine goldenen Flügel bereits zum Abflug weit ausgebreitet, ist sein Blick in die Weite des Donautals gerichtet. Der Engel hat kein Gesicht – jede einzelne Person, ob Mann oder Frau, könnte mit ihm in Verbindung gebracht werden. „Der Engel ist gleichsam die Seele des Menschen", wandte sich Geistlicher Rat Pfarrer Richard Harlacher an die zahlreichen Gläubigen, bevor er ihn zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Friedrich Martin segnete. Gleich einem Aufsteigen in den Himmel nach dem Tod, stelle der Engel den Übergang vom Irdischen zum Himmlischen dar. „Die Gemeinde hat uns etwas Großartiges geschenkt, etwas, das über den Tod hinausgeht", fügte Pfarrer Harlacher hinzu. Sophie Groß umrahmte die Einweihung feierlich mit zwei Chorälen an der Trompete. 

Mit dem Engel ist ein Ort der Erinnerung geschaffen worden. Die auf dem kirchlichen Friedhof bestatteten Verstorbenen werden durch ihn nicht in Vergessenheit geraten.

 

 

Weihnachtspfarrbrief 2016
Liebe Pfarrgemeinde,
 

ein frohes, erfüllendes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr 2017

wünschen Ihnen
 

Ihr Pfarrer Richard Harlacher
Ihr Diakon Carlo Hackel 

 

Weihnachtspfarrbrief-Downlaod

 

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Tag der offenen Gartentür am Sonntag, 26.06.2016

Der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege und die Kreisfachberatung der Landratsämter luden wieder ein zum Tag der offenen Gartentür in ganz Schwaben. 

Der 4.400 Quadratmeter große Pfarrgarten mit neugestalteter Hecke und Bepflanzung sowie mit Obstbäumen, Blumenwiese und Sitzplatz mit Blick auf einen Gartenteich, alles in parkartiger Gestaltung, stand heuer für die Besucher offen. Außerdem konnten zwei weitere Gärten in Gundremmingen besichtigt werden. Etwa 3000 Gartenliebhaber nahmen dieses Angebot an. 

Im Festgottesdienst, musikalisch gestaltet von der örtlichen Blaskapelle stellte Pfarrer Richard Harlacher die Schönheit der Schöpfung in den Mittelpunkt. In seiner Predigt bat er hinzuschauen auf die kleinen Dinge, auf die vielen kleinen Wunder in unseren Gärten. Die ganze Schöpfung sei ein Lobpreis Gottes, auch in unseren Gebeten und Liedern.

Blumen spiegeln etwas wider von Gott. In ihrer Schönheit sind sie ein Abglanz Gottes. Jede Blume ist ein Kunstwerk, ist der vollkommene Ausdruck von Schönheit, Freude und Frieden. Blumen singen auf ihre Art und Weise „Lobe den Herren." 

Auch Papst Benedikt XVI erkannte in den Wundern der Natur die Größe und das Wirken Gottes:

„In der Schönheit der Schöpfung und in der Größe des Kosmos können wir etwas ahnen und sehen von der Schönheit, Größe und auch von der Güte Gottes".

Pfarrer Harlacher wies auch auf die Enzyklika „Laudato si" von Papst Franziskus hin, die aufmerksam machen soll auf die heutige Schöpfungsverantwortung. Franz von Assisi wird uns hier als Vorbild aufgezeigt. In seinem Sonnengesang verfasste er ein Loblied auf Gott: 

„Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns ernährt und trägt
und uns vielfach Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter."


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